Geschichte der Kleinmarkthalle
Die Anfänge:
Schon im 12. Jahrhundert entwickelten sich in der Frankfurter Innenstadt verschiedene Marktstandorte, an denen die Bauern aus der Region ihre Waren anboten. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts war die Größe der Märkte so stark angewachsen, dass durch ein massives Abfallaufkommen Forderungen nach einer Hygieneregelung aufkamen.
Der ursprüngliche Bau:
1879 wurde die erste große Markthalle Frankfurts auf dem Gelände zwischen Hasengasse und Fahrgasse eingeweiht. Auf circa 4000m² und erstmals überdacht boten die Händler an 900 Ständen ihre Waren feil.
Aufgrund des rasant wachsenden Zuspruchs der Händler wurde die Kleinmarkthalle, die damals den Klein- sowie den Großmarkt beherbergte, jedoch schnell zu klein und musste auf Dependancen ausweichen.
1928 zog der Großhandel in die gerade fertig gestellte Großmarkthalle am Main um. Der Kleinmarkt war nun wieder einzig in der Markthalle der Hasengasse untergebracht.
Zerstörung und Wiederaufbau:
Während der Bombenangriffe auf Frankfurt im Zweiten Weltkrieg wurde die Kleinmarkthalle 1943/44 stark beschädigt. Nach Kriegsende nutzten die Händler sie trotzdem weiterhin als Umschlagplatz, wenn auch nur als Provisorium.
1954 wurde die zerstörte Markthalle abgerissen und nur 200 Meter vom alten Standort ganz im Stil der 50er Jahre neu errichtet.
Die Kleinmarkthalle heute:
Heutzutage steht die Kleinmarkthalle unter Denkmalschutz und erfreut sich höchster Beliebtheit bei den Frankfurter Bürgern und in der gesamten Region. Als "ein Stück Frankfurt mit Herz" wird sie nicht nur aufgrund ihrer günstigen, zentralen Lage, sondern auch durch die hohe Qualität und Vielfalt ihres Warenangebots von Feinschmeckern hoch geschätzt. Ein Besuch lohnt sich immer!
