Main Frankfurt
Das Konzept
Vom 30. April bis zum 14. Mai 2007 präsentierten fast 30 Geschäfte der Frankfurter City in ihren Schaufenstern eine Ausstellung mit 50 Werken des 1965 in Frankfurt am Main geborenen Künstlers Gernot C. Wohl. Diese Aktion sollte einstimmen auf das diesjährige Wolkenkratzer-Festival am 12. und 13. Mai, zu dem rund 1 Million Besucher kamen.
Das CityForum ProFrankfurt initiierte die Werkschau unter dem Titel "Main Frankfurt".
Die ausgestellten Bilder stammen aus zwei unterschiedlichen Werkereihen Wohls. Die Werkgruppe "symphony Color" zeigt vielfältige und bekannte Motive Frankfurts, wie das "Gerippte", den Messeturm, die DZB, aber auch die Skyline, fotografiert und durch farbliche Verfremdung neu interpretiert. Dabei sind beeindruckende Impressionen unserer Stadt entstanden. So leuchten sonst eher kühle Gebäude in warmen Orange- und Rottönen, überlagert von Farbschleiern oder durch harte Übergänge in Szene gesetzt. Bekannte Bauwerke erscheinen wie aus einer surrealen Wirklichkeit.
Die Werkgruppe "symphony Noir" hingegen besticht durch scharfe Kontraste und das Fehlen von Farbe. Die Abbildungen bekommen somit einen fast grafischen Charakter.
Die ausdrucksstarken Ergebnisse von Wohls Fotokunst beruhen dabei nicht auf digitaler Nachbearbeitung, sondern auf den traditionellen Methoden der analogen Fotografie und der Entwicklung im Labor. Dabei scheut der Autodidakt keine Mühen und wendet hoch komplizierte und im Verfahren teure Methoden an, die die Hochwertigkeit des "Endproduktes" garantieren.

